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Zeitreihenanalytisch-funktionell-diagnostischen Konzepts zur Ausübung einer Integrativen Medizin in der täglichen Arztpraxis mit dem Ziel Primär/Sekundär/Tertiär Prävention (PP/SP/TP)

Hintergrund:

IM zielt auf intraindividuelle Stoffwechsel- und Organprozesse bei Gesundheit/Krankheit. Virchow: Gesundheit beruht auf Akkommodations-Fähigkeit, Krankheit auf Akkommodations-Insuffizienz. Akkommodationsprozesse sind natürliche Stress-reaktionen im Sinne emotional-funktioneller Selbstregulation/-organisation auf agierende Stressoren - Gesundheit/Krankheit ist das morphologisch-strukturelle Bild der Akkommodationsfähigkeit eines Organismus.

Eine Individualisierung der Stressantwort wird durch die individuelle Kondition (Lebensstil), Konstitution, Konditionierung verursacht [3].

Ziel: Ein Ziel der Integrativen Medizin (IM) ist, Primär-, Sekundär-, Tertiär-Prävention (PP/SP/TP) durch Steigerung der Kompetenz des Patienten im Umgang mit Gesundheit bzw. Krankheit entsprechend den Anforderungen im Außen- wie Innen-Milieu. Um dies zu lernen und die individuellen Ressourcen zu nutzen, muss IM die Ressourcen offen legen im Sinne einer neuen Intelligenz- und Bewusstseinsförderung, die als Evi IQ (Environmental IQ) gemessen wird. Das Wissen betrifft:

  1. Individuelle Konstitution, Kondition und Konditionierung
  2. Einfluss des Autonomen Nervensystems z.B. auf:
    • Organe
    • Extrazellulärmilieu: Redox-, Säure-Base-, katabol/anaboles Hormon-system
  3. Persönlichkeitsprofil: Ernährungs-, Bewegungstyp / Eigenschaften / Bezug Mitmenschen / Arbeit / Zeitmanagement
  4. Systemspezifische biologische Rhythmen

Methode:

Stimmfrequenzanalyse (SFA: Bei Anwendung spezieller zeitreihenanalytischer Algorithmen auf das akustische Bio-Signal „Stimme“ wurde in Fallstudien empirisch folgende Flächen/Parameter-Korrelation entdeckt und auf dem 2. Gemeinsamen Deutschen Allergiekongress in Lübeck 2007 (vergl. Poster 85, Allergo J 2007; 16 - S.582 [1]) vorgestellt. Bei den emotional-funktionellen Stressparametern (ESP) der SFA handelt es sich im Einzelnen um:

  1. Redox-, Säure- Basen-, endokrines Hormon-, autonomes Nervensystem
  2. Persönlichkeitsprofil
  3. Kontext zu Ereignis-Verhaltensmuster als Lebensalter-Frequenz-Beziehung

Diese empirisch gewonnenen Korrelationen haben momentan noch einen hypothetischen Charakter und sollen in weiteren Studien verifiziert und ggfs. modifiziert werden, z.B. [5].

Ziel und Wege einer Primär-, Sekundär-, Tertiär-Prävention: Im Sinne einer Integrativen Medizin, die neben den rein physikalisch-chemisch-pharmakologischen Maßnahmen auch therapeutische Wege einer Alternativ- bzw. Komplementär-Medizin berücksichtigt und in die Behandlung mit einbezieht, könnte PP/SP/TP bei Einbeziehung der SFA als emotional-funktionelles diagnostisches Instrument in einer praktischen Umsetzung die ESP mit in die Therapie integrieren.

Ergebnis:

Mit Hilfe der SFA ließ sich bei 32 Patienten der Evi IQ aufgrund der durch die Analyse (SFA) ermöglichten individuell gezielten Maßnahmen, um durchschnittlich 25,8 (normal 80-125 entsprechend befriedigend bis sehr gut) steigern.

Konklusion: Die Studie zeigt, dass die SFA die Erwartungen einer Integrativen Medizin und damit Primär-, Sekundär-, Tertiär-Prävention erfüllt:

  1. Kompetenzerhöhung des Patienten bezüglich seiner Gesundheit/Krankheit
  2. Individualisierung von Diagnostik/Therapie
  3. Steigerung von Effektivität, Effizienz und Sicherheit für den Patienten im Sinne der Primär/Sekundär/Tertiär Prävention
  4. Erweiterung der bisherigen morphologisch-pathologischen/chemischen Diagnostik durch objektivierbare Darstellung individuell physiologischer, psychologischer und morphologisch-struktureller Stressfaktoren