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Curiculum Vitae

 

Dr. med. MSc Arno Josef Heinen
Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren

 

Spezialisierung als: Stressexperte / -forscher,
System- und Evolutionstheoretiker sowie Experte für Stimmfrequenzanalyse
 

Nach dem Abitur 1969 Studium von Physik und Mathematik für das höhere Lehramt mit vorzeitigem Abschluss 1972. Beginn einer Promotion in Physik am Helmholtz-Institut (Biomedizin Technik) der RWTH-Aachen und des Medizinstudiums, gefördert durch einen Begabten Fond der RWTH-Aachen.

Abschluss des Medizinstudiums und der Promotion in Medizin 1979.

1979 -2006 Beginn der Facharztausbildung für Innere Medizin an der Universitätsklinik Köln als wissenschaftlicher Assistenzarzt mit Stipendium der Kruppstiftung. Bis Ende der Ausbildung 25 Veröffentlichungen im Bereich Hämorheologie.

1986 - 2000 Facharztpraxis für Innere Medizin mit Spezialisierung im Bereich Naturheilverfahren.

Nach Praxisabgabe 2000 bis 2007 Projektarbeit als freier Mitarbeiter in der Theoretischen Physik der Universität Konstanz unter Leitung von Professor Maass, mit dem Thema: „Beurteilung von Stresssystemen als funktioneller Ursachen- und Regelungsteil des menschlichen Organismus durch Anwendung zeitreihenanalytischer Methoden auf unterschiedliche Biosignale u.a. Hirnwellen (EEG), EKG, Spiro-Ergometer, Blutdruck und Stimme.

Seit 2000 – dato Fallstudien und Studienbegleitung in diversen Praxis- und Klinikbereichen zur Erforschung von Korrelationen biometrischer Daten der Stimme zu physiologischen und emotionalen Stress-Systemen und Parametern. Untersucht wurden dazu verschiedene Krankheitsbilder wie z.B. Hypertonie, Koronare Herzkrankheit, Arhythmia absoluta, Diabetes mellitus, C2H5-OH-Abusus, chronischer Schmerz. Besonders zu erwähnen ist eine Praxisstudie in der Zeit von 2006 bis 2008 zu dem Thema „Pollenallergie“ zusammen mit dem Kollegen Dr. sc. Dr. med Scherf, Facharzt für Allgemeinmedizin und Subspezialisierung in Naturheilkunde und Allergie, in der Praxisgemeinschaft H-P. Scherf, K.H. Röder, A. Kuschmann, Berlin, Frankfurter Allee. Die Studie hat 350 teilnehmende Patienten. Ziel der Studie: Nachweis der Reproduzierbarkeit der mit der Stimmfrequenzanalyse bestimmten biometrischen Parameter. Aus der Gesamtmenge aller bisherigen Studien sind bis dato 26 Veröffentlichungen der Ergebnisse entstanden.

Seit 2007 – 2010 Lehre und Studium am Interuniversitären Kollege für Health Sciences auf Schloss Seggau, Graz, Österreich mit dem Ziel den Mastergrad in komplementäre wie alternative Medizinwissenschaften zu erreichen. Im Rahmen der Staffzugehörigkeit werden dort von Verlaufs- bzw. Anwendungsstudien im Zusammenhang mit der von mir entwickelten Stimmfrequenzanalyse betreut. Insgesamt wurden bisher 15 Masterthesen zu komplementärwissenschaftlichen Themen erfolgreich abgeschlossen.

2010 Abschluss des Lehrganges für Komplementäre, Psychosoziale und Integrative Gesundheitswissenschaften (Health Sciences) am Interuniversitären Kollege für Health Sciences auf Schloss Seggau, Graz, Österreich, mit dem akademischen Grad „Master of Science (MSc)“.

Ziel meiner Arbeit ist es,

der Medizin im emotional-funktionellen Bereich eine ergänzende Messmethode zur Verfügung zu stellen. Die bisherigen Momentanmessungen messen zwar den Augenblick sehr präzise, können dafür aber nur eine Aussage zu morphologischen bzw. strukturellen Pathologien treffen, nicht aber zur stattfindenden Homöokinetik bzw. -dynamik. Schon die Antike hat erkannt, dass sich die emotional-funktionellen biometrischen Parameter am besten aus der Stimme des Menschen heraushören lassen. Eigene Vergleichsarbeiten seit 2000 mit dem EKG bestätigen dies. Ebenso bestätigt ein Vergleich mit anderen, in der Literatur beschriebenen Messmethoden, die z.B. Hautleitfähigkeit, EEG, Muskelspannung, etc. als Biosignal nutzen, dass das Biosignal Stimme das größte Frequenzband beschreibt. Deshalb soll das Ziel vor allem über spezifische zeitreihenanalytische Methoden, angewandt auf das Biosignal Stimme, erreicht werden.

Mit dieser Zielstellung soll der Medizin aus dem täglich in einer Arzt- bzw. Heilpraktikerpraxis sich aufbauendem Dilemma geholfen werden:

„Nur einen Wert letztlich zur Orientierung zu haben bedeutet für Arzt und Patient, man weiß letztendlich nur, der Organismus reagiert im Sinne einer Anpassung auf einen Reiz/Stimulus/Stressor. Liegt der Wert oberhalb oder unterhalb einer statistisch erarbeiteten Normwertigkeit bedeutet dies zunächst nur, das gemessene Signal (z.B. Blutdruck, Blutzucker, Fettwert, EKG, etc. hat je nach Messwert nach unten oder oben effizient bzw. nicht-effizient (fehlreagiert) reagiert. Daraus kann man eine gewisse Akkommodationsfähigkeit bzw. -unfähigkeit, wenn man den Stimulus kennt, abschätzen. Ob jetzt individuell gesehen ein Anstieg, der zu stark oder zu schwach ausgefallen ist nicht auch zum System Organismus gehörend bzw. für das System Organismus in dieser Situation gerade notwendig war, kann nicht aus einem Einzelwert abgeschätzt werden. Es kann auch nicht abgeschätzt werden, ob sich der Organismus nicht insgesamt hochgeschaukelt hat, um auf einem höheren Arbeitsniveau weiter überleben zu können.“